Vergleich

Microsoft Translator für Gottesdienste: Was sich 2026 geändert hat

Mit Converse konnte früher ein ganzer Raum voller Menschen über das eigene Smartphone an einer gemeinsamen übersetzten Unterhaltung teilnehmen. Am 30. Juni 2026 hat Microsoft die Funktion eingestellt – was das für Gemeinden bedeutet, die sie genutzt haben.

Knetanimation-Illustration einer Knettür, die sich sanft vor einer leuchtenden Gruppenchat-Blase schließt

Die Translator-App von Microsoft bot früher eine wirklich nützliche Gruppenfunktion namens Converse: Bis zu 100 Personen konnten vom eigenen Smartphone aus an einer gemeinsamen Session teilnehmen und Übersetzungen in ihrer eigenen Sprache sehen. Am 30. Juni 2026 hat Microsoft Converse eingestellt. Heute funktioniert die App nur noch wechselseitig, Gespräch für Gespräch – ohne Option für eine Gruppenübertragung.

Auf einen Blick

Stand August 2026, nach der Einstellung von Converse am 30. Juni 2026

 Breeze TranslateMicrosoft Translator (aktuell)
Gruppen- / ÜbertragungsmodusJa – entwickelt für eine sprechende Person und viele ZuhörendeEingestellt (ehemals Converse, bis 30. Juni 2026)
Wie ein Gast heute beitrittQR-Code scannen oder Link öffnenKeine Gruppenbeitritts-Option mehr vorhanden – nur wechselseitig
KostenAb $8/WocheKostenlos (für Privatnutzer)
ZielsprachenFast 200129
Veranstalter-SteuerungJaNein, nach der Einstellung von Converse

Was Converse früher geboten hat

Für Gemeinden, die die Converse-Funktion von Microsoft Translator für sich entdeckt hatten, war sie eine wirklich clevere Lösung für den Gottesdienst: Ein Veranstalter erstellte eine Session mit einem fünfstelligen Code oder QR-Code, und bis zu 100 Personen konnten ohne Konto vom eigenen Smartphone aus beitreten – jede Person sprach und las in ihrer eigenen Sprache. Es ist absolut verständlich, dass manche Gemeinden sie als kostenlose, einrichtungsfreie Möglichkeit für einfache Übersetzungen genutzt haben.

Seit dem 30. Juni 2026 hat Microsoft Converse eingestellt. Die Translator-App bleibt zwar ein leistungsfähiges Werkzeug für Text-, Sprach- und Kameraübersetzungen in 129 Sprachen, aber die spezielle Gruppensession-Funktion, die sie für einen Raum voller Menschen so nützlich gemacht hat, gibt es nicht mehr.

Wenn sich deine Gemeinde auf Converse verlassen hat

In den Privatnutzer-Werkzeugen von Microsoft gibt es keinen direkten Ersatz – Microsoft verweist bei Bedarf an Gruppenübersetzungen jetzt auf Microsoft Teams mit einer Teams Premium-Lizenz. Das ist jedoch für Online-Meetings konzipiert und nicht für einen Live-Gottesdienst vor Ort mit Signal vom Mischpult.

Eine Gemeinde, die ihr Übersetzungskonzept auf Converse aufgebaut hat, benötigt nun eine speziell dafür entwickelte Lösung – eine mit Veranstalter-Session, teilbarem QR-Code oder Link und einer Steuerung, die direkt mit dem tatsächlichen Raum-Audio verbunden ist, statt einer Funktion für Meeting-Plattformen.

Es ist auch eine Chance für Mitglieder, in ihrer eigenen Sprache etwas beizutragen und nicht nur zu empfangen.

Dazugehören heißt nicht nur empfangen

Breeze passt besser, wenn…

  • Du brauchst heute eine gemeinsame Session, der Gäste im Raum vom eigenen Smartphone beitreten können – keine Funktion, die sich seither verändert hat
  • Du möchtest das Audio direkt von deinem bestehenden Mischpult abgreifen
  • Du wünschst dir die größtmögliche Auswahl an Zielsprachen
  • Du möchtest, dass Mitglieder in ihrer eigenen Sprache beten, Zeugnis geben oder leiten können – und nicht nur den Gottesdienst mitverfolgen

Microsoft Translator passt besser, wenn…

  • Du benötigst allgemeine Text-, Sprach- oder Kameraübersetzungen außerhalb eines Gruppenrahmens in der Gemeinde
  • Ein einfaches 1-zu-1-Gespräch im Wechsel ist genau das, was du brauchst
  • Du nutzt bereits das Microsoft 365/Teams-Ökosystem für eine andere Art von Meeting

Häufig gestellte Fragen

Eine Gruppensession, die weiterhin da ist

Teste Breeze diesen Sonntag kostenlos – ein gemeinsamer QR-Code, deine ganze Gemeinde, jede Sprache inklusive.